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Interstitial

Interstitial ist ein Full-Screen-Format, das zwischen Screens oder Nutzungsschritten einer App oder Website erscheint.

Was ist ein Interstitial?

Interstitial ist ein Full-Screen-Format, das zwischen Screens oder Nutzungsschritten einer App ausgespielt wird. Anders als ein im Content eingebetteter Banner schafft es einen eigenen Kontaktmoment an einem Übergangspunkt.

Deshalb gehört es zu den bekanntesten Vollbildformaten in mobilen Kampagnen.

Wann funktioniert es gut?

Interstitial liefert starke Sichtbarkeit und kann wirksam sein, wenn die Marke einen klaren Kontaktmoment braucht. Gleichzeitig ist es eines der Formate, die am stärksten von sauberer Umsetzung abhängen. Ein schlechter Serving-Moment macht aus hoher Sichtbarkeit schnell Nutzerfrust.

Wie funktioniert das in der Praxis?

Die Wirkung hängt nicht nur vom Creative ab, sondern auch von Placement und von sauberer Frequency-Steuerung. Deshalb sollte Interstitial immer zusammen mit der Full-Screen-Logik und mit Display Advertising betrachtet werden.

Wie sollte man das messen?

Wichtige Größen sind Sichtbarkeit, Kontaktzeit, CTR, Engagement sowie der Einfluss der Frequency auf Akzeptanz und Ergebnis. Auch qualitative Signale wie schnelles Schließen sind relevant.

Bei der Bewertung eines Interstitials sollte geprüft werden:

  • ob es in einer natürlichen Pause zwischen Screens erscheint,
  • ob die Frequenz keine Nutzerermüdung erzeugt,
  • ob das Creative eine einfache Botschaft und einen klaren Ausstieg bietet,
  • ob Sichtbarkeit zusammen mit Nutzererlebnis bewertet wird.

Häufige Missverständnisse

  1. Interstitial ist nicht automatisch schlecht.
  2. Hohe Sichtbarkeit ersetzt kein UX-Denken.
  3. Das Format braucht ein klares Ziel und passendes Creative.