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vCPM / Viewable CPM

vCPM misst die Kosten von tausend sichtbaren Ad Impressions statt jede technisch ausgelieferte Impression gleich zu zählen.

Was ist vCPM?

vCPM bedeutet Viewable CPM. Die Kennzahl misst die Kosten von tausend Impressionen, die tatsächlich als sichtbar gewertet wurden, statt nur technisch ausgeliefert zu sein.

Damit ist vCPM eine qualitätsbereinigte Variante von CPM.

Warum ist vCPM wichtig?

Nicht jede ausgelieferte Impression hat eine echte Chance, wahrgenommen zu werden. vCPM hilft deshalb, die Diskussion von bloßem Delivery-Volumen hin zur Qualität der tatsächlichen Sichtbarkeit zu verschieben.

Besonders nützlich ist das in Display Advertising, wo nominell günstige Auslieferung schlechte Sichtbarkeit verdecken kann.

Wie funktioniert das in der Praxis?

Zuerst zählt das System alle ausgelieferten Impressionen, danach wird über Viewability geprüft, welche davon sichtbar waren, und anschließend der Preis pro tausend sichtbarer Kontakte berechnet.

Typisch geprüft werden:

  • alle ausgelieferten Impressionen,
  • welche Impressionen den Viewability-Standard erfüllen,
  • Kampagnenkosten geteilt durch sichtbare Kontakte,
  • ob sichtbare Exposition mit späteren Kampagnenergebnissen zusammenhängt.

Das Ergebnis liegt meist über dem nominalen CPM, sagt aber auch mehr über nutzbare Exposition aus.

Wie sollte man vCPM messen?

Sinnvoll ist der Vergleich mit normalem CPM, der Blick auf die Viewability-Rate und die Frage, ob bessere Sichtbarkeit auch die Kampagnenwirkung verbessert. Die Kennzahl gewinnt an Wert, wenn sie zusammen mit Delivery-Qualität und Geschäftsergebnis gelesen wird.

Außerdem kann sie erklären, warum Premium-Inventar teurer ist, aber bessere Kontaktbedingungen schafft.

Häufige Missverständnisse

  1. vCPM misst sichtbare Exposition, nicht automatisch Geschäftswirkung.
  2. Ein niedrigerer vCPM ist nicht automatisch besser, wenn der Kontext schwach ist.
  3. Sichtbar bedeutet nicht automatisch erinnerbar, überzeugend oder inkrementell.